Das XX. Jahrhundert

1909 wurde in Zülpich das Heimatmuseum gegründet und Funde aus der näheren Umgebung zusammengetragen, so auch aus Oberelvenich. Vieles von dem, was wir heute über unser Dorf wissen, stammt aus den dort behüteten Quellen.

Der erste Weltkrieg

1914

Nach langen Jahren des Friedens und Aufstiegs Deutschlands brach 1914 der 1. Weltkrieg aus und forderte allein aus unserem Dorf zehn Opfer. Die zum Leben notwendigen Nahrungsmittel wurden rationiert und in der Kleidung nahm man mit allerhand "Ersatz" vorlieb. Trotzdem zeigte die Gemeinde Dank eifriger Werbetätigkeit des Lehrers Bauer einen bewundernswerten Opfersinn bei den Zeichnungen für die verschiedenen Kriegsanleihen.

1918

1918 legten die Soldaten die Waffen nieder und begannen mit dem Rückmarsch der Heimat entgegen, wo sie von ihren Familien empfangen wurden. Vom 6. Januar bis zum 2. September wurde dann unser Dorf von 45 ,.., 50 englischen Soldaten besetzt.

Oberelvenich verlor im ersten Weltkrieg zehn seiner Söhne.. Ihre Namen sind unvergessen.

Zwischen den Kriegen

1923

Mit dem Rhein- und Ruhrkampf 1923 begann fortschreitend die Inflation. Erst durch die Stabilisierung der Milliardenmark im November 1923 und die Räumung der Kölner Zone 1926 brachte eine gewissen Erleichterung mit sich und das Leben wurde wieder etwas leichter.

1932

Im November 1932 wurde Hitler zum Reichspräsidenten gewählt. Und schon am 30. Januar 1933 wurde er zum Kanzler ernannt.

Am 3. September dann, erklärten die Botschafter der auswärtigen Ämter Frankreichs und Englands, nach vergeblichen Bemühungen, Hitler daran zu hindern, in Polen einzumarschieren, den Krieg.

Der zweite Weltkrieg

Wiederum mußten die Soldaten, die den 1. Weltkrieg überlebt hatten und viele andere junge Männer zur Waffe greifen und wieder mußten auch Männer unseres Dorfes unnötig ihr Leben lassen in diesem grausamen Krieg, der am 8. Mai 1945 endete.

Heiligabend 1944

Ein Bombenangriff vernichtet weite Teile der Zülpicher Innenstadt.

Über 1200 Jahre am Rotbach


 

Oberelvenich