Opfer des ersten Weltkriegs

Ihre Namen sind unvergessen:

Albert Bauer, geb. 1894, Zahntechniker in Köln, als Einjahres-Freiwilliger 1915 zur Fußartillerie, Sanitätsgefreiter, Eisernes Kreuz zweiter Klasse und Bulgarische Tapferkeitsmedaille, starb am 23. Oktober 1918 in einem Lazarett zu Köln.

Jean Bauer, geb. 1885, Direktor der vereinigten Norddeutschen und Lippe'schen Hartstein-Industrie in Schotmar bei Bad Salzuflen (Teutoburger Wald), Als Leutnant der Reserve seit Aug. 1914 beim Infanterie-Regiment 22, Eisernes Kreuz zweiter Klasse, gefallen am 12. Januar 1916 bei Commines (Nordfrankreich).

Joseph Birikoven, geb. 1896, Bäcker, Juni 1915 zur Infantrie-Maschinengewehr-Abteilung, Gefreiter, Eisernes Kreuz zweiter Klasse, starb 19. Juni 1918 im Felde nach kurzer Krankheit.

Wilhelm Birikoven, geb. 1895, Metzger, 1915 zum Train, starb am 30. Oktober 1918 im Lazarett zu Niederhof in Lothringen.

Wilhelm Heinsberg, geb. 1891, landwirtschaftlicher Arbeiter, als Aktiver 1914 bei der Infanterie, Unteroffizier, Eisernes Kreuz zweiter Klasse, gefallen 10. Juni 1918 bei Montdedier (Frankreich).

Heinrich Pichler, geb. 1884, Metzger in Aachen, Aug. 1914 zur Artillerie, gefallen 29. Juli 1916 bei Villiers sous Preuy (Frankreich).

Wilhelm Simons, geb. 1875, Katasterkontrolleur und Inspektor in Asbach (Westerwald), Aug. 1914 als Oberleutnant mit dem aktiven Infanterieregiment Nr. 53 zur Westfront und nach mehreren Schlachten zum Hauptmann der Reserve befördert, Eisernes Kreuz zweiter Klasse, gefallen bei Perthes (Champagne) 25. Sept. 1915.

Joseph Zaun, geb. 1891, Schustergeselle, gefallen 1914 bei Poel Chapelle.

Bernhard Zingsheim, geb. 1891, Bäcker in Köln, Aug. 1914 zur Infanterie, vermißt seit 26. Aug. 1914 bei Donchery, unweit Sedan.

Franz Zingsheim, geb. 1897, Ackergehilfe, 1917 zur Feldartillerie, gefallen 12. April 1918 bei Colonne, unweit Maville, Frankreich.

2009 01 05, Oberelvenich, 008

Friedenskreuz im Winter. c: Bernd Pesch

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