css templates

Das Burghaus

Article header with background image and parallax effect.

Diese Seite stellt informativ und ohne wissenschaftlichen Anspruch einen Auszug aus unserem Wissen über Oberelvenich zusammen.

Wir verzichten bewusst auf korrekte Zitationen, legen bei Bedarf aber gerne unsere Quellen offen.

Die Zeiten im Hochmittelalter waren wirr und unsicher. Darum trug der Knappe Rabedo von Gymnich 1399 sein Burghaus Elvenich mit Vorburgen, Graben und Befestigungsanlagen dem Erzbischof zu Köln als Offenhaus an. Er versprach sich auf diesem Wege Schutz gegen das konkurrierende Jülicher Haus. Zudem befürchtete er, sein Haus im Streit an Ritter Hilger von Langenau zu verlieren.

Letztendlich konnte Rabedo das Haus nicht halten. Das kölnische Offizialgericht sprach im Jahre 1400 das Haus dem Hilger von Langenau zu. Gleichzeitig wurde unter Strafe des Kirchenbannes weitere Störungen untersagt.

Auch mit dem Kölner Bürger Winkin von Stotzheim geriet Rabado in Streit, weil dieser ihm angeblich Schmach und Schande angetan hatte, weshalb die Stadt Köln um Verhandlung auf dem dortigen Rathaus lud. Ein Antwortschreiben erwartete Rabedo auf seinem Hause in Elvenich, oder Ahrweiler. Rabedo gab vor, die Kölner in seinem Hause beschützt zu haben, weshalb er deren Wohlwollen erhoffen durfte (Dies Schreiben war undatiert, ließ aber vermuten, dass es zum Zeitpunkt der kölnischen Besetzung gegen 1396 erstellt wurde.

Rabedos Witwe und Kinder verkauften den befestigten Besitz 1419 an Rollmann von Geißbusch zu Bollheim und Gemahlin Metza von Lissingen.

Über das weitere Schicksal des Burghauses geben die Quellen keine Auskünfte mehr. Auch ist die genaue Lage des Burghauses ungewiss.

Mach mit!

Beteilige Dich und teile Dein Wissen zu Oberelvenich.