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Die Ölmühle

Bild aus dem Jahr 1911

Diese Seite stellt informativ und ohne wissenschaftlichen Anspruch einen Auszug aus unserem Wissen über Oberelvenich zusammen.

Wir verzichten bewusst auf korrekte Zitationen, legen bei Bedarf aber gerne unsere Quellen offen.

Diese Mühle gehörte zum Haus Bollheim; wird aber erst 1684 erstmalig urkundlich erwähnt.


Damals verpflichtete der adelige Herr von Hompesch, jährlich 25 große Maß Rüböl an die Kirche zu liefern.


Als Pächter werden genannt, 1770 Ferdinand Pauln, dessen Sohn 1812 am Feldzug nach Russland teilnahm, und seit 1845 die Familie Bauer, die das Gut am Ende des letzten Jahrhunderts kaufte und in dessen Besitz sie heute noch ist.

Schmiedeeisernes Mühlrad

Konstruktionszeichnung des schmiedeeisernen Mühlrades der Ölmühle aus dem Jahre 1896.

Folgende Informationen sind der Zeichnung zu entnehmen:
Gefälle H = 3150 mm, Wassermenge Q = 0,2-0,4 m³/s, Ne = 6-12, Wirkungsgrad = 70 %, Wasserraddurchmesser D = 2550 mm, Wasserradbreite b = 1800 mm lichte Breite, Gerinnebreite b0 = 1600, Anzahl der Schaufeln z = 30, Schaufelteilung e = 267 mm, Kranzbreite/Schaufeltiefe a = 280 mm, Drehzahl des Wasserrades n = 11 U/min, Umfangsgeschwindigkeit v = 1,4685 m/s. - Seitenansicht (teilweise geschnitten). - Querschnitt Wassereinlauf. - Querschnitt Wasserradwelle. - Querschnitt Wasserradwelle mit Radarmen, Radkränzen und Schaufel (Detailschnitt). - Handskizzen, ergänzende Bemerkungen und Berechnungen.; Maßstab: 1:10; Maßstab: 1:20

Herzlichen Dank an Dirk Wilkens für das Fundstück.

Das 1917 niedergerissene Wohnhaus aus Lehmfachwerk wurde im Jahre 1800 durch den Finanzminister Franz Karl von Hompesch errichtet.

Die Einstellung des Raps- und Flachsanbaus um das Jahr 1880 hatte die Stillegung der Ölpresse zur Folge.

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